Hamburg - das Freilichtmuseum am Kiekeberg

Heute möchte ich euch ein wenig vom Freilichtmuseum am Kiekeberg berichten. Das ist ganz in der Nähe des Wildpark Schwarze Berge , der auf jeden Fall auch einen Besuch wert ist. Wer nicht allzu intensiv schauen möchte, schafft es vielleicht sogar beides zu besuchen. Es liegt nur einen kurzen Spaziergang auseinander.
Am Kiekeberg kann man sich ansehen, wie sich das Leben der Menschen früher gestaltete. Wie man wohnte. Wie die Landwirtschaft funktionierte. Wie der Alltag organisiert war. Welche Nutztiere es gab. Welche alten Handwerksberufe.
An manchen Tagen im Jahr wird die Vergangenheit sogar lebendig. Dann gibt es gelebte Geschichte und man kann den hübsch altmodisch gewandeten Darstellern bei ihren Tätigkeiten über die Schulter gucken. Beim Waschtag zum Beispiel. Eine schweißtreibende und hochgradig anstrengende Tätigkeit. Meine Oma hat tatsächlich noch so gewaschen.
Doch auch an den anderen Tagen lohnt sich ein Spaziergang zwischen den historischen Gebäuden. Vierzig Stück sind es, an anderer Stelle abgebaut, um hier am Kiekeberg wieder aufgebaut zu werden, ausgestattet mit traditioneller Inneneinrichtung und umgeben von Gärten, die so angelegt sind, wie die Gärten der damaligen Zeit. Wunderschön übrigens!
Die verschiedenen Tiere, die man hier überall auf dem Gelände erleben kann, sind übrigens nicht nur für Kinder ein Highlight.
Es gibt auch Tage, an denen werden Kurse angeboten, um bestimmte alte Fertigkeiten zu erlernen. Schmieden zum Beispiel. Aber auch Bierbrauen, Klöppeln, Körbe flechten oder Seifen sieden. Ich freue mich wirklich, dass diese traditionellen Fähigkeiten nicht verloren gehen.
Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, was in Norddeutschland natürlich nur sehr selten vorkommt, gibt es auch Möglichkeiten einige Zeit im Trockenen zu verbringen. 
Im Museum findet man wechselnde Ausstellungen rund um Themen, die mit Landwirtschaft und Geschichte zu tun haben. Interessant aufbereitet und so, dass ältere Semester hier immer auch einen Teil Kindheit wiederfinden.
Den findet man übrigens auch im Museumsladen. Vergessene Spielzeuge, die Erinnerungen wachrufen, leckeres zum Mitnehmen, duftige Seifenstücke und viele andere Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht, aber trotzdem kauft. 
Natürlich gibts auch eine Menge Kulinarisches, um eventuelle Hungergefühle zu vertreiben. Im Museumsgasthof Stoof Mudders Kroog oder im Röstereicafe Koffietied oder einfach nur im Museumsladen.
Das selbstgebackene Brot und die ausgesprochen schmackhafte Wurst kann ich einfach nur empfehlen. Sie eignen sich wunderbar für ein spontanes Picknick.
Besonders gut gefällt uns der am Kiekeberg regelmäßig stattfindende Pflanzenmarkt. Hier findet man nicht nur ausgefallene Pflanzen für den Garten, sondern auch ausgefallenen Dekoartikel für denselben. 
Tja, ob das etwas für euch ist, müsst ihr selber entscheiden. Das Freilichtmuseum öffnet in der Woche zwischen 9 und 17 Uhr, am Wochenende zwischen 10 und 18 Uhr, am Montag ist geschlossen. Erwachsene zahlen hier 9 Euro Eintritt, alle Personen unter 18 Jahren zahlen... nichts! Ja, auch so etwas gibt es.
Für die Anfahrt schaut ihr am besten auf den link des Museums, da findet ihr alle wichtigen Informationen.

Ansonsten bleibt mir nur noch, euch viel Spaß zu wünschen.

Kommentare:

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      Mischa

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